Obst- und Gartenbauverein Kolbermoor seit 1905

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Durch das Gartenjahr mit dem OGV

Neues und Bewährtes verspricht das Jahresprogramm des Obst-und Gartenbauvereins für das Gartenjahr 2017.

Gleich zur Eröffnung des Jahresprogramms am 22. Februar 2017 nimmt sich Frau Katrin Kell, Dipl.Ing (FH), eines neuen Trends an: das Garteln auf Balkon und Terrasse. Nicht jeder hat noch einen großen Garten für den Gemüseanbau, so verlagert sich der Anbau immer mehr auf kleinere Flächen. Empfehlungen, Tipps und Tricks werden bei diesem Vortrag gegeben. Bitte beachten: Dieser Vortrag findet im Rathaus statt!

Der Monat März ist vollgespickt mit Programmpunkten und beginnt am 10.03.2017 mit der Jahreshauptversammlung des Vereins. Die Tagesordnung wurde im Jahresprogrammheft abgedruckt. Anschließend wird Markus Heimbuchner, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Kolbermoor und Bienenfachwart, mit einem Powerpoint-Vortrag den Abend bereichern. Er berichtet über die Alleskönner Bienen und wie weit sie heilen helfen.
Am 11.März kann der Kreativität freier Raum gegeben werden beim Weidenflechtkurs in der Werkstatt von Hedwig Oettl.
Zur Freude vieler konnte Harald Lorenz, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege des Landratsamtes Rosenheim, für den Baumschneidekurs am 18.März gewonnen werden. Er wird vorwiegend den Schnitt jüngerer Bäume zeigen, aber auch die besondere Schnitttechnik für eine Obsthecke mit schwach wachsenden Bäumchen. Viel Mut ist auch beim Rosen schneiden erforderlich. Den wird Thomas Janscheck, Dipl.Ing.(FH) Gartenbau, am 24. März in altbewährter Art und Weise vermitteln, wenn er über Schneiden, Düngen, Gießen und Pflegen von Rosen anschaulich referiert.

Dass Gartenarbeit mit zunehmendem Alter auch mühsam werden kann, ist unbestritten. Auch wenn der Rücken manchmal streikt, muss dennoch nicht auf die geliebte Gartenarbeit verzichtet werden. Wie geht seniorengerechtes Gärtnern? Eine Antwort auf diese Frage und viele Anregungen gibt am 5. April um 20 Uhr Gartenbauing. Heinz Huber in seinem Vortrag. Schon Wilhelm Busch stellte fest, dass Schnecken garantiert das Beet mit ihrer Lieblingsspeise finden. Wie man der „Schneckenplage“ einigermaßen Herr werden kann, will Peter Gasteiger, Klostergärtnerei Gars/Inn, in seinem Vortrag am 19. April um 20 Uhr aufzeigen.
v Von Freitag, 19. bis Samstag, 20. Mai geht es zu einer Zweitagesfahrt nach Niederösterreich – Garten Tulln und Arche Noah. Die Garten Tulln ist Europas erste ökologische Gartenschau. Bei einer Führung durch die Arche Noah erzählen die Gärtnerinnen über kulinarische Verwendungsmöglichkeiten, die Kunst der Samenvermehrung, Obstraritäten, Kräuterkunde und gärtnerische Spezialitäten.

Vom breit gefächertem Wissen und der lebendigen Vortragsweise des Referenten Rupert Mayr werden alle Zuhörer profitieren. R.Mayr ist Sachbuchautor, war Schulleiter an der Landhauptschule Niederndorf, Initiator und Betreuer des größten Schulgartens in Österreich und Landesobmann der Tiroler Obst-und Gartenbauvereine. Sein Vortrag am 14. Juni um 20 Uhr führt durch „den Garten übers ganze Jahr“.
Bei jedem Wetter findet am 17. Juni von 13.30 bis 17.00 Uhr ein Kräutererlebnistag statt in der Gärtnerei Evi Gampl in Harthausen. Die rechte Verwendung von Kultur-und Wildpflanzen steht im Mittelpunkt bei Tinkturen und Salben, die von den Teilnehmern selbst hergestellt werden können.

Für das Jugendferienprogramm im August 2017 hält der Verein wieder einige Angebote bereit.
Am 2. August geht es auf den Biohof der Familie Schlarb, wo die Kinder Gemüse und Kräuter kennenlernen, ernten und sich an Spielen beteiligen können. Zum Abschluss gibt es ein Lagerfeuer und Würstl.
Am 3.August sind Indianer gefragt, die an der Mangfall spielen, sich künstlerisch betätigen, singen, Geschichten hören und kochen – eben die Mangfoi-Indiana. Auch in diesem Jahr werden wieder die Kolbermoorer Bienen besucht, am 4. August von 14-16 Uhr. Jeder weiß, wie wichtig das Verständnis für die Wunderwelt der Bienen ist. Dies soll bei den Kindern angelegt und vertieft werden.

Noch einmal macht sich der Verein auf – diesmal zu einer Viertagesfahrt – nach Berlin zur internationalen Gartenschau IGA vom 12. - 15. August. Neben der IGA werden Sie weitere Höhepunkte Berlins kennenlernen, ebenso auf der Hinfahrt Erfurt und auf der Rückfahrt die älteste deutsche Schokoladenfabrik in Halle.

Am 9. September führt Moorführer Gerhard von Eyken durch die Hochrunstfilze bei Raubling/Nicklheim, eine der schönsten Landschaften im Alpenvorland. Die Wanderung erfordert eine gute Grundkondition, die Strecke ist ca. 7 km lang.
Seltene Vogelarten und typische Moorpflanzen, besonders zu dieser Jahreszeit das Heidekraut, werden nähergebracht. Eine Tagesfahrt nach Illertissen am 12. September in das Museum der Gartenkultur mit Besichtigung der Stadt Memmingen lockt alle Reiselustigen.

Die Reise nach Südtirol für 2 Tage beendet die Reiseunternehmungen des Vereins. Noch einmal wird ein Kräutergarten besichtigt, das Kräuter-Schlössl in Goldrain. Die Familie Gluderer führt durch den liebevoll angelegten Kräutergarten und verrät das Geheimnis biologischer Wirtschaftsweise. Am folgenden Tag findet eine Führung durch Brixen statt.

Ein Besuch der Gärtnerei Markl in Tuntenhausen-Mailling ist am 20. November ab 13.30 Uhr vorgesehen. Hier werden hochwertige Beet-und Balkonpflanzen und Stauden produziert.

Nicht vergessen im Programm sind das Grillfest und die Ehrung der Jubilare. Die Termine werden öffentlich bekannt gegeben.

Alle Vorträge – mit Ausnahme am Mittwoch, 22.2.2017 – finden im Mareissaal statt.
Anmeldungen zu den Fahrten, Kursen und dem Ferienprogramm nimmt Frau Reischl im Haushaltswarengeschäft Mittendorfer an. Anmeldeformulare finden sich im Jahresprogrammheft oder im Internet unter www.ogv-kolbermoor.d


von Marion Marusczyk
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Jahresprogramm 2017

Das neue Jahresprogramm 2017 ist da!

Wir freuen uns

Das neue Jahresprogramm 2017 ist jetzt als PDf
(siehe rechts) wieder online.
Die Druck-Ausgabe wird in Kürze den Mitgliedern zugestellt.
Wir danken allen Inserenten, die durch ihre Anzeige die Finanzierung dieses Programmheftes ermöglichen
und somit die Vereinsarbeit unterstützen.


Begrüßen wir das neue Gartenjahr 2017.
Es hält wieder viele Aktivitäten für Sie bereit!



Freuen wir uns darauf!


Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins

Im 111. Jahr des Bestehens des Vereins haben wir es geschafft die Registrierung des Vereins als e.V. auf den Weg zu bringen. Ein nicht so einfaches Unterfangen bei einem „alten“ Verein, wie sich zeigte.
Ebenfalls streben wir an, den Verein ab dem kommenden Jahr als gemeinnützigen Verein zu führen. Für Sie ergibt sich der Vorteil, dass Sie dann Ihren Beitrag an uns und eventuelle Zuwendungen steuerlich absetzen können.

Ist unser alter Verein in dieser schnelllebigen, technisierten Gesellschaft noch attraktiv und zeitgemäß? - Geradezu modern ist er; finden die Menschen jedes Alters hier wieder den Zugang zur Heimat und „Entschleunigung“ in ihrem Alltag. Generationenübergreifend werden Werte gelebt und überliefert. Kinder staunen über die Wunder in der Natur. Eines unserer Ziele, das Wissen um Natur und Garten zu verbreiten, zu vertiefen und auch wiederaufleben zu lassen, werden wir auch kommendem Jahr verfolgen. Nach dem Erfolg der Schulaktion 2016 wollen wir in diesem Jahr wieder eine Aktion durchführen, „Urban Gardening“ für Kinder, gärtnern auf wenig Platz .
Zudem wäre es schön, wenn wir eine eigene Kinder- bzw Familiengruppe im Verein einrichten könnten, um Werte und Wissen noch intensiver weitergeben zu können. Daher mein Appell an die Eltern, melden Sie uns Ihr Interesse. Mit Stolz erfüllt mich auch, dass eine Jugendleiterin des OGV eine Gruppe der Ganztagsklasse der Mangfallschule betreut. Vielen Dank an die Schulleitung und die Lehrer.
Konnten wir im vergangenen Jahr viele Jüngere als Neumitglieder gewinnen, so muss es doch unser Ziel sein, die Aufgabe der Mitgliederwerbung im Auge zu behalten. Denn damit bleibt der Verein lebendig, interessant und vielfältig Unsere Suche nach einer Anlaufstelle und Bleibe für unseren Verein wird ununterbrochen verfolgt. So wurde dem Bürgermeister ein bürgernahes, lebendiges und Tradition bewahrendes Konzept für die Unterbringung in der ehemaligen St.Anna Apotheke unterbreitet, dass im Frühjahr besprochen werden soll.

Für das kommende Jahr erhalten Sie einen neuen Mitgliederausweis für den Zeitraum 2017 bis 2022. Mit Ihrer Unterschrift und unserem Stempel weisen Sie sich als Mitglied unseres Vereins aus und haben daher Vergünstigungen bei unseren Veranstaltungen und beim Einkauf in den im Heft aufgeführten Fachbetrieben.

Wir haben versucht, Ihre Hinweise und Wünsche in unser Programm aufzunehmen. Daher finden Sie abwechslungsreich Bewährtes und Neues beieinander. Der Beginn unserer Veranstaltungen wird wunschgemäß in den Sommermonaten später liegen.
Neu ist ein Workshop für Kräuterkunde an einem Samstag; entsprechend den Wünschen vieler Berufstätiger.
Ein besonderer Hinweis gilt unseren Fahrten. Die Rückmeldungen zu den vergangenen waren so gut, dass wir mit zahlreichen Mitreisenden rechnen können. Aktuelle Themen werden kurzfristig im Programm aufgenommen und behandelt, wie 2016 der Asiatische Moschusbockkäfer. Dazu werden Sie dann öffentlich eingeladen. Leider konnten wir wegen fehlender Örtlichkeiten unser Grillfest und die Ehrung der Jubilare noch nicht terminieren. Auch diese Termine werden wir öffentlich bekanntgeben. Teilen Sie uns weiter Ihre Wünsche für Veranstaltungen mit, auch für Anregungen aller Art sind wir dankbar. Nur so lebt ein Verein.
In der Hoffnung, dass unser Programm Ihnen gefällt und hilfreich bei Ihrer Arbeit im Garten sein wird, wünsche ich Ihnen ein erfolgreiches Gartenjahr und Ihnen persönlich Gesundheit und Zufriedenheit.Ich freue mich sehr, wenn wir Sie bei unseren Veranstaltungen und Fahrten zahlreich begrüßen können.

Ingrid Kuhn 1. Vorsitzende
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Mitgiederehrung beim OGV

Die Gartler ehrten ihre Mitglieder für 25-jährige Treue zum Verein, und Herrn Anton Brenner sogar für 40-jährige Mitgliedschaft.

Eingerahmt von den Darbietungen einer Gruppe junger Schüler der Musikschule unter Leitung von Herrn Obermeier nahm der 2. Vorsitzende des OGV, Kurt Möser, die Ehrung vor. Er bedachte auch Frau Heidi Kupke und Frau Waltraud Reischl, von deren engagierter Hilfe der Verein profitierte. Eine kleine Dia-Schau von der Fahrt zur Landesgartenschau rundete den Abend ab.


von Marion Marusczyk
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Eine Bildergeschichte vom Adventskranzbinden

von Marion Marusczyk
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Der Asiatische Moschusbockkäfer - Aufklärung über den Schädling

Seit einiger Zeit verbreitet sich in der Region Rosenheim eine Nachricht, die so manchem Gartenbesitzer wohl ein wenig Angst einjagt: ein aus Asien eingeschleppter Schädling, der Asiatische Moschusbockkäfer, wurde in hiesigen Gärten gesichtet.

Da sich mit solchen Nachrichten und Pressemeldungen in der mündlichen Weitergabe besonders oft auch Gerüchte und Halbwahrheiten verbreiten, war es dem Obst- und Gartenbauverein Kolbermoor als rührigem Fachverein ein Anliegen, vorbeugend und informierend in die Thematik einzusteigen.

So begrüßte die Vorsitzende Ingrid Kuhn neben zahlreichen interessierten Besuchern vor allem die Expertinnen und Experten des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim zu einem Informationsabend am vergangenen Donnerstag im Mareissaal. Die thematische Einführung erfolgte durch den Vertreter der Behördenleitung Georg Baumgartner, der insbesondere auf die notwendige Mithilfe durch die Bevölkerung hinwies. Federführend in der „Käferproblematik“ ist derzeit Frau Dipl.-Ing. Karin Krause, die als Referentin des anschließenden Hauptvortrages gewonnen werden konnte. Sie gab zunächst einen Überblick über die aktuelle Situation. Nach einer Erstmeldung im Juli 2016 in Rosenheim war man sehr erstaunt, dass zahlreiche weitere Funde eben nicht im Stadtgebiet Rosenheim, sondern in Kolbermoor gemeldet wurden.

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Der asiatische Moschusbockkäfer,
erobert ein bisher unbekannter Käfer unsere Gärten?

> Wie groß ist die Gefahr durch den asiatischen Moschusbockkäfer?
> Kann er dauerhafte Schäden in unseren Gärten anrichten?
> Wie müssen wir die Natur unterstützen im Kampf gegen diesen Käfer?

Moschusbockkäfer
Foto: Bay. Landesanstalt für Landwirtschaft

Der asiatische Moschusbockkäfer ist schon mehrfach in unserer Region gesichtet worden. Aber durch Unkenntnis ist er vielen Menschen nicht aufgefallen. Deshalb lädt der Obst-und Gartenbauverein Kolbermoor am Donnerstag, den 29.September 2016, um 19.30 Uhr in den Mareissaal zu einer überregionalen Veranstaltung zu diesem Thema ein. Frau Dipl.-Ing. (FH) Karin Krause vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Rosenheim, referiert zum Thema: „Der asiatische Moschusbockkäfer – Gefahr für die Region“. Unterstützt wird die Veranstaltung durch die Stadt Kolbermoor, vertreten durch Herrn Halder vom technischen Bauamt. Im Anschluss an das Referat sind die Referenten für Fragen offen. Besonders angesprochen sind neben Gartenbesitzern alle in Gärtnereien und Hausverwaltung tätigen Personen, sowie alle Hausmeister. Da das Problem überregional aktuell ist, gehen wir von großem Interesse in der Bevölkerung aus. Sollte jemand einen Käfer entdecken, sollte er diesen Fund unter der Tel.-nr.: 08031 3004-0 melden.

Infoblatt 1
Infoblatt 2
von Marion Marusczyk
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Der Weg ist das Ziel - Entdeckungsreise Franken

Zweitagesfahrt des Obst- und Gartenbauvereins Kolbermoor nach Bamberg und Bayreuth am 30. und 31. August 2016

Zu einem 2-Tagesauflug mit dem Hauptziel Landesgartenschau in Bayreuth brachen 32 Mitglieder des Kolbermoorer Obst- und Gartenbauvereins am Dienstag, 30. August morgens um 6 Uhr munter und gut gelaunt auf.
Nach Begrüßung und genauen Informationen des Reiseleiters und 2. Vorstands des Vereins, Kurt Möser, waren alle Teilnehmer in gespannter Erwatung. Unser Busfahrer Alfred und ebenso Herr Möser gaben uns reichlich Einblick in die Geschichte der vielen kleinen Orte, die links und rechts unserer Strecke lagen.

Bei wunderbarem Sommerwetter ging es in die herrliche fränkische Schweiz, nach Pottenstein, wo ein Besuch der Teufelshöhle geplant war. Erst 1920 entdeckt und nach und nach baulich stabilisiert, konnte sie 1931 zur Besichtigung für die Bevölkerung freigegeben werden. DieTeufelshöhle ist eine Tropfsteinhöhle und es herrschen – ob im oberen Teil oder in den darunter liegenden Etagen – konstante 9 Grad Celsius.

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von Erika Schrödl
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Baumschneidekurs : Baumschnitt im Sommer

Thomas Janschek beruft sich immer wieder auf alte Bauernregeln, die noch heute ihre Gültigkeit haben, und den Einklang mit der Natur betonen.

Im Oktober wird gar nichts geschnitten! Weder Bäume und Hecken, noch Stauden! Den Garten „winterfest“ machen, das, was Gartler immer schon gemacht haben, nämlich den Garten aufräumen, bevor der Winter kommt, d.h. alles abschneiden, besonders bei Stauden, ist eigentlich ganz falsch.

Die Pflanzen beginnen ihre Ruhezeit und ziehen aus den restlichen Teilen ihre Säfte und Kräfte für ein widerstandsfestes Überwintern. Aber wenn alles abgeschnitten ist …..? Erst im Frühjahr ist „Aufräumen“ angesagt, auch wenn der Nachbar sich über den unordentlichen Garten wundert.

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von Marion Marusczyk
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Jugendferienprogramm:
Besuch bei den Bienen im Lehrbienenstand
am Tonwerkweiher

Wasser, Feuer und Sturm – die mögen die Bienen gar nicht – und wie ich aus Erfahrung weiß – sie mögen auch nicht, wenn Kinder im Bienenhaus zu laut sind. Aber da gab es überhaupt keine Bedenken bei den Kindern, die am Ferienprogramm des Obst-und Gartenbauvereins Kolbermoor am 5. August 2016 teilgenommen haben.

Sie zeigten sich interessiert und neugierig und staunten über das, was ihnen Herr Schunk vom Bienenzuchtverein alles über die Bienen und Imker erzählte. Die Besucher durften sich als kleine Imker fühlen, nachdem sie sich einen Kinder-Imker-Anzug übergestreift hatten.
Das Verhältnis zwischen Bienen und Wasser kam eher zum Tragen, denn der Nachmittag war völlig verregnet, so dass die Bienen lieber in ihrem Stock blieben. Die Kinder konnten sie aber dennoch hinter Glas sehen; vom Öffnen der Kästen raten Imker in dem Falle ab, damit die Temperatur im Stock konstant gehalten werden kann. Gute Imker fühlen die Temperatur von außen und wissen, ob innen alles in Ordnung ist. Häufiges Öffnen macht die Bienen auch agggessiv, und Bienenstiche sollten vermieden werden.

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von Marion Marusczyk
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Jugendferienprogramm:
Steine und Wasser an der Mangfall

Wasser sowieso – aber auch Steine im Wasser haben etwas Anziehendes für Kinder. Zunächst haben die kleinen Teilnehmer an der Ferienbetreuung des Obst-und Gartenbauvereins Kolbermoor „schöne“ Steine gesammelt als Material für allerlei Basteleien.

Dass sie dabei etwas nass wurden, war gerade recht bei dem Wetter. Nun wurden manche Steine bemalt, und es entstanden Steinbilder oder Schlüsselanhänger und Ketten. Einige Kinder entschieden sich für ein Aquarium im Gurkenglas. So kann ein Herz aus Stein auch herzlich sein. Die drei Damen, Frau Ostermann, Frau Hermann und Frau Watzlawick hatten mit vielerlei Material für die Steinbearbeitung dafür gesorgt, dass die Kinder vielseitige Anregungen erhielten und phantasievoll werkeln konnten.

Nach dem Erlebnis an der Mangfall und den Basteleien wartete bei Herrn Thomas Paukert noch eine große Überraschung.

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von Marion Marusczyk
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Aktion „Da haben wir den Salat“

Den hatten die meisten Schülerinnen und Schüler der Mangfall-Schule und einer 3.Klasse der Adolf-Rasp-Schule. Voller Stolz haben sie ihre Salatpflanzen, die sie vor etwa 6Wochen eingetopft haben, wieder mit in die Schule gebracht, weil das Salatfest angesagt war.

Kaum jemand hatte seinen Topf vergessen. Einige Kinder hatten dennoch keinen Salat, was aber daran lag, dass die Schnecken oder Läuse ihn schon vor der Ernte auch gut fanden. Oder aber er ist so toll gewachsen, dass er schon zuhause geerntet und aufgegessen werden musste. Als Beweis für die überaus gute Pflege hat ein betroffener Schüler aber ein Foto mitgebracht von einem Prachtsalat.
Der Stolz der Schüler war berechtigt, denn die meisten Salatpflanzen sind zu schönen, großen Salatköpfen herangewachsen, den es nun zu pflücken galt. Nun wurde manches Gesicht etwas länger, wollten einige Kinder ihren Salat weiter pflegen, als sie hörten, dass man wohl ernten kann, das Herz aber stehen lassen muss, damit der Salat weiter wachsen kann. Zwei, drei Blätter sollten sie dann aber schon für den Gemeinschaftssalat opfern. (...)

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von Marion Marusczyk
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"Heißgeliebter Regenwurm"

Vortrag im Mareissaal (Freitag 24. Juni) von und mit Roswitha Walter

Roswitha Walter arbeitet an der Bayer. Landesansstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising und ist zuständig für ganz Bayern, wenn es um Agrarfauna und Bodentiere geht. Sie berät vor allem Landwirte wie sie einen gesunden aktiven Boden bekommen und nachhaltig wirtschaften.

In einer Hand voll Erde leben mehr Organismen als Menschen auf der ganzen Welt. Hier handelt es sich um Bekterien, Pilze, Algen usw. Dieser sog. Bodenmikroflora kommt die höchste Bedeutung zu unter den Bodentieren.

Und nun zum Regenwurm: Es gibt 47 verschiedene Regenwurmarten – je nach Bodenbeschaffenheit und PH-Wert der Böden. Sie können erstaunliche 8 Jahre alt werden. Auch ihr Aussehen ist sehr unterschiedlich. Ihr hauptsächlicher Nutzen besteht darin, dass sie organische Substanzen in die Böden einarbeiten und das in relativ kurzer Zeit. Sie vermischen in ihrem Darmsystem die toten organ. Substanzen mit Mineralboden, sodass der Boden dadurch gut gedüngt und gelockert wird. Die Bodenverdichtung nimmt erheblich ab. Durch ihre Grabtätigkeit horizontal bzw. vertikal dienen die Regenwurmröhren als Dränage, die das Eindringen von Niederschlägen in den Boden fördern und somit den Oberflächenabfluss und die Bodenerosion mindern. Die Regenwürmer sorgen dadurch auch für gute Belüftung und Sauerstoffversorgung der Böden.

Im sog. Grünland befinden sich 4 – 5 Arten mit ca. 400 Regenwürmer pro qm. Ein Hektar kann bis zu 2,4 Millionen Regenwürmer aufweisen, das entpricht einem unglaublichen Gewicht von 1,5 Tonnen.

Der Regenwurm legt im Sommer und Winter eine Ruhephase ein und ist im Frühjahr und Herbst sehr aktiv. Interssant ist auch, dass die Würmer, die im Kompost zahlreich vorhanden sind, im normalen Boden nicht überleben können. Sie atmen über ihre Haut. Je nach Bodenbeschaffenheit gibt es unterschiedliche Arten wie Streubewohner, Mineralbodenarten ( leben in ca. 60 cm Tiefe) und sog. Tiefgräber.

Der Regenwurm ist natürlich auch Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten. Ein paar davon kennt sicher jeder von uns z.B. Igel, Maulwurf Vögel usw.

Die Bewirtschaftungsweise vor allem in der Landwirtschaft hat großen Einfluss auf den Bestand. Das Ausbringen der Biogasreste fördert zwar den Regenwurmbestand, erreicht aber bei weitem nicht das Ergebnis bei Düngung mit Rindergülle oder Stroh.

Fazit für den Hobbygärtner, um den Regenwurmbestand zu fördern:
wenig umgraben oder pflügen (besser gar nicht), nur Oberfläche leicht auflockern und organisch düngen. Dann vermehren sich unsere fleißigen Helfer!!

von Heidi Kupke
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"Der belebte Schatten"

PowerPoint-Vortrag von Peter Gasteiger - Klostergärtnerei Gars, vom 13. Mai im Mareissaal

Clematis
Die blühfreudige Clematis

In unserer schnelllebigen Zeit braucht die Seele mehr denn je Ausgleich. Diesen stellen in besonderer Weise Blühpflanzen dar. Der Anblick von Blüten hebt deutlich die Stimmung und beugt Depressionen vor. Leider liegen unsere Hauseingänge und viele mögliche Pflanzenflächen im Schatten. Dies hält uns oft davon ab, dort etwas einzupflanzen. Leider, denn auch für den Schatten gibt es mehr blühende Pflanzen als so mancher denkt.

Bei der Anlage von Schattenbeeten ist Folgendes zu beachten:

1. Bodenbearbeitung und Drainage: Besonders im Schatten ist darauf zu achten, dass die Wasserführung passt. D. h. sind die Böden schwer und lehmhaltig, ist es sehr wichtig, eine Drainage zu legen. Gerade im Schatten kommt es sonst leicht zu Staunässe, die vielen Stauden zu viel wird und sie absterben lässt. Bei der Bearbeitung des Bodens ist darauf zu achten, dass sie gut gelockert wird. Bei sehr schweren Böden sollte man Sand oder Torf unterarbeiten, um mehr Luft in das Gefüge zu bekommen.

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Peter Gasteiger
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Zweitagesfahrt nach Gardone und Meran

Ausflug des Obst- und Gartenbauvereins Kolbermoor nach Gardone Riviera/Gardasee und in die Gärten von Schloß Trauttmannsdorf in Meran am 20. und 21. April 2016.

Schon früh war die Nacht für die Reiseteilnehmer zu Ende. Bereits um 05:30 Uhr sammelte der Bus der Firma Steinbrecher aus Brannenburg am Bahnhof Kolbermoor die ersten Reisenden ein. Gegen 05:50 Uhr fuhren dann 49 Gartler von Kolbermoor ab. Auf der Inntalautobahn an Innsbruck vorbei ging es über den Brenner nach Südtirol. Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und einer Breze ging es dann über Rovereto und Torbole nach Riva del Garda. Entlang des Westufers ging die Fahrt auf der Gardesana Occidentale bei Traumwetter nach Gardone Riviera.

Anfang des 20. Jahrhunderts zog der ungarische Zahnarzt, Naturforscher und Botaniker Arthur Hruska nach Gardone und erwarb an einem Hang des Monte Lavino ein etwa 15.000 Quadratmeter großes Grundstück und begann 1912 mit der Anlage eines Botanischen Gartens. 1989 ging dieses Grundstück in die Andre' Heller-Stiftung über. Derzeit umfasst der Garten mehr als 3000 Pflanzenarten.

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von Kurt Möser
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Besuch im Gartencenter Mertin &
Auftritt beim Neubürger Empfang im Mareissaal

Besuch im Gartencenter:

Am Nachmittag besuchten viele Mitglieder der Obst-und Gartenbauvereins Kolbermoor das Gartencenter Mertin, wo sie neben den Verkaufsflächen die angrenzenden Gewächshäuser besichtigen konnten und durch Gärtnermeister Bauer in die Geheimnisse der selbstgezogenen Sommerpflanzen eingeweiht wurden. Nach dem Rundgang boten Butterbrote, reichlich mit Schnittlauch aus der Gärtnerei bestreut, eine willkommene Stärkung im Gärtnereicafe.

Neubürger Empfang:

Am Abend zeigte sich der OGV Kolbermoor mit seinem Stand beim Neubürger-Empfang im Mareissaal. Auf die erstaunte Feststellung „Aber hier sind ja mehr Altbürger als Neubürger“ antwortete Bürgermeister Kloo:“Ja, das ist auch wichtig. Vor Allem kommen die Vereine bei der Gelegenheit ins Gespräch und können die Zusammenarbeit abstimmen und festigen.“
Genau dieser Vorstellung entsprach der OGV und der Bienenzuchtverein Kolbermoor, die sich an einem fast gemeinsamen Stand präsentierten und damit die immer schon gute Zusammenarbeit demonstrierten: Gartler sorgen für bienenfreundliche Planzen und vermeiden Insektizide.

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von Marion Marusczyk
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"Alles im Kasten"(2)

So lautete das Thema des Power-Point-Vortrages am 17. März 2016 im Mareissaal.

Der Referent war Rainer Steidle von der Gärtner in Attl. Inhalte dieses Vortrages waren die Kultivierung von Blumen, Kräutern und Gemüse im Blumentopf, Balkonkasten und auch im Hochbeet. Schon im Jahresprogramm wurde darauf hingewiesen, dass der Obst- und Gartenbauverein Kolbermoor im Rahmen einer Praktischen Anwendung ein Hochbeet für den Kindergarten in der Bodenseestraße bauen und anlegen will.

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von Kurt Möser
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"Gifte im Körper – Schüssler Salze"

Vortrag von Monika Held am 8. April 2016 um 19.30 Uhr im Mareissaal in Kolbermoor

Zum Vortrag der Ernährungs- und Mineralstoffberaterin Frau Monika Held sind zahlreiche Mitglieder und Interessierte erschienen. Frau Held hat den Anwesenden nahe gebracht, dass es für den Menschen unmöglich ist, einer Aufnahme von Umweltgiften zu entgehen, da diese sehr vielfältig seien. Außerdem schaffen es unsere Organe nicht, die vom Körper aufgenommenen, z.B. Schwermetalle auf natürlichem Weg wieder auszuscheiden. Des weiteren sind die Umweltgifte mit herkömmlichen Mitteln nicht nachweisbar.

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von Heidi Kupke
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"Alles im Kasten"

PowerPoint-Vortrag von Rainer Steidle (Gärtnerei Attl) vom 17. März

Pflanzzeit – ja! Endlich beginnt sie wieder – die Gartenzeit!

Die Gartler kamen zu dem Vortrag von Rainer Steidle aus der Gärtnerei Attl, um Anregungen und Ideen zu erhalten und auch – wie im Vorfeld angekündigt – etwas über alternative Düngung zu erfahren.
Der Reihe nach, wie auch der Referent seine Überlegungen begann: Alle bauen gern etwas an,was man essen kann. Es stellt sich immer die Frage „Was solls denn sein?“ Möchte ich einen blühenden Balkon oder Tomaten, Kartoffeln, Kräuter oder möchte ich mit einer bienenfreundlichen Bepflanzung zum Bienenjahr beitragen? Will ich einen großen Kasten in Form eines Hochbeets oder einen kleinen mit Gemüse? Außerdem ist die Standortfrage zu klären. Wie ist die Windsituation oder die Wasserversorgung, brauchen die Pflanzen Sonne oder eher Schatten, Regen oder Trockenheit? Welches Gefäß verwende ich: Topf oder Kasten?

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von Marion Marusczyk
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"Von Baum zu Baum"

Die Bedeutung der Bäume für Land und Leute. Ein Vortrag vom 18.02. im Mareissaal von Thomas Janscheck, Dipl. Ing. (FH) Gartenbau.

Vorab sei gesagt, keine Worte können ausdrücken, mit wieviel Herzblut und Begeisterung Thomas Janscheck den Vortrag über Bäume gestaltet, als ob er sie belauscht oder mit ihnen gesprochen hätte.
Die Begeisterung übertrug sich auch auf die Zuhörer. Dies belegte die Bemerkung einer Nachbarin am Ende des Vortrags:“Ja, da muss man doch was tun, dass die Baum – Mensch – Verbindung erhalten bleibt. Kann man nicht anordnen, dass für jedes neugeborene Kind ein Baum gepflanzt wird?“ Sie dachte sicher an die Familie in Wasserburg, an eine Zeit, da es üblich war, diesem Brauch nachzukommen. Mit 21 Kindern konnte jener Vater in Wasserburg gleich eine ganze Allee pflanzen. (...)

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von Marion Marusczyk
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Besuch bei den tropischen Schmetterlingen

Auftakt des Jahresprogamms beim OGV Kolbermoor:
Fahrt zum Botanischen Garten München am 27.01.2016

„Bitte nicht berühren! Wenn wir wollen, kommen wir von selbst.“ So baten die tropischen Schmetterlinge am Eingang der Ausstellung im Botanischen Garten in München. Sie wollten aber nicht, nämlich die prächtigen blau leuchtenden Himmelsfalter; ja sie ließen sich nicht einmal auf einem Blatt nieder, um sich fotografieren zu lassen. Sie konnte man nur im Flug bewundern. Diese Erfahrung mussten die Mitglieder des Obst-und Gartenbauvereins, Kolbermoor, machen, die an der Fahrt zur traditionellen Schmetterlingsausstellung im Botanischen Garten teilnahmen ...

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von Marion Marusczyk
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Durch das Gartenjahr 2016 mit dem OGV

"Die Gartenarbeit beginnt immer früher als gedacht"

Der Obst-und Gartenbauverein Kolbermoor eröffnet sein diesjähriges Jahresprogramm am 27. Januar 2016 mit der Fahrt zum Botanischen Garten nach München, wo bis zum 13.03.2016 tropische Falter in all ihrer Farbenpracht zu Besuch sind.

Darauf folgt am 18. Februar 2016 ein Vortrag von Thomas Janscheck, Dipl.Ing(FH)Gartenbau, über Bräuche, Legenden und Geschichten rund um Bäume (Beginn:19.30 Uhr). Zuvor wird um 19.00 Uhr die die Jahreshauptversammlung 2016 des Vereins abgehalten. Die Tagesordnung wurde im Jahresprogrammheft veröffentlicht.

Am 17.März 2016 startet der Verein dann in die aktive Gartenarbeit mit „Alles im Kasten“, einem Vortrag über das Kultivieren von Blumen, Kräutern und Gemüse im Topf, Balkonkasten oder Hochbeet. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Bedeutung von Bienen und anderer Nutzinsekten eingegangen. Referent ist Rainer Steidle von der Gärtnerei Attl.
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Ingrid Kuhn (1. Vorsitzende OGV-Kolbermoor)
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Jahresprogramm 2016

Das neue Jahresprogramm 2016 ist da!

Räuchern 2013

Das neue Jahresprogramm 2016 ist jetzt als PDf
(siehe rechts) wieder online.
Die Druck-Ausgabe wird in Kürze den Mitgliedern zugestellt.
Wir danken allen Inserenten, die durch ihre Anzeige die Finanzierung dieses Programmheftes ermöglichen
und somit die Vereinsarbeit unterstützen.


Begrüßen wir das neue Gartenjahr 2016.
Es hält wieder viele Aktivitäten für Sie bereit!



Freuen wir uns darauf!

A. Schmied (Webmaster-OGV-Kolbermoor)
Bauer

Bauernregel:
Der Januar muß krachen, soll der Frühling lachen.