3 Tagesfahrt Wachau „Alles Marille“
Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel!
Das bestätigte sich, nach durchaus anderen Prognosen für die 54 Ausflügler des OGV Kolbermoor während der 3 Tage in der Wachau.
Über Salzburg und das Salzkammergut erreichten wir das berühmte Klosterstift Melk. Bei einer sehr guten Führung hörten wir geschichtlich Wissenswertes über das Benediktinerkloster. Seit dem Jahr 2000 zählt das Stift, sowie die gesamte Wachau zum UNESCO-Welterbe.
Aufgrund von Niedrigwasser der Donau musste zu unserem Leidwesen die Schifffahrt entfallen. Stattdessen wurde schnell umorganisiert und so der Besuch der Winzergenossenschaft „Sandgrube 13“ auf den ersten Reisetag vorverlegt. Wer probieren wollte, konnte dann den grünen Veltliner, blauen Zweigelt und einen Riesling verkosten. Anschließend bezogen wir das Parkhotel in Krems und konnten dann zu Fuß die Altstadt erreichen. Und somit den ersten Reisetag bei einem guten Abendessen in netter geselliger Runde ausklingen lassen.
Am zweiten Tag besichtigten wir das Renaissance Schloß „Rosenburg“. Der historische Turnierplatz wird von einer 120 Meter langen Kletterrosenwand auf der Westseite eingefasst. Sehenswert sind neben den Rosen auch ein Kräutergarten, der Seerosenteich und die Burg selbst. Ab dem Mittag stand der Tag zur freien Verfügung. Auf eigene Faust ging es dann zum Bummel in die Kremser Innenstadt zum Marillenfest. Wachauer Hofbetriebe boten frische Marillen, trinkbare und essbare Produkte daraus zum Kauf an.
Am Freitag,nach dem Frühstück lud unser Busfahrer Tobi das Gepäck ein. Danach fuhren wir nach Schiltern und besuchten den Schaugarten „Arche Noah“. Ein Gärtner erklärte uns die Arbeit und Ziele der Arche. Sortenreine und alte Kulturpflanzen anzubauen, Samen zu gewinnen und damit Vielfalt zu erhalten. Anschließend erreichten wir die Kittenberger Gartenwelten in Langenlois, die uns verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten der Gartenwelt veranschaulichten. Ein Trockenmauerbogen, ein tausendjähriger Olivenbaum und die Auswahl der Pflanzen, erfreuten jedes Gartlerherz.
Nach vielen schönen Eindrücken traten wir den Heimweg an und kehrten abschließend nochmals zum gemeinsamen Abendessen in dem Gasthaus „Feldwies“ ein.
Schade dass wir nicht auf der Donau „Schifferl“ fahren durften. Trotzdem war unsere Fahrt in die Wachau sehr abwechslungsreich. Informative Besichtigungen und schöne Eindrücke und vor allem das gesellige Beisammensein bleiben in Erinnerung. Ein Dankeschön gilt auch den Mitgliedern für den reibungslosen Ablauf. Wir freuen uns auf die nächste gemeinsame Fahrt mit euch.
Karin Schätz
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OGV besichtigt Gärten Höllberg und Kurpark in Bad Heilbrunn
Am 21. Mai unternahmen 23 Mitglieder und Interessierte des OGV Kolbermoor e.V. einen Ausflug zu den Gärten Höllberg bei Kammlach in Oberschwaben. Die beeindruckende Gartenanlage wurde von den Eheleuten Müller über rund 40 Jahre hinweg auf einer Fläche von etwa 1,8 Hektar mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail gestaltet.
Besonderer Blickfang war der prachtvolle Pfingstrosengarten mit mehr als 170 verschiedenen Sorten von Bauern-, Edel-, Strauch- und Staudenpfingstrosen, der die Besucherinnen und Besucher begeisterte. Ebenso beeindruckten der liebevoll angelegte Bauerngarten mit seiner Vielfalt an Stauden sowie der weitläufige Schatten- und Halbschattengarten mit zahlreichen Funkien und Wasserbecken.
Auf dem gesamten Gelände finden sich zudem verschiedene Kunstwerke und individuell gestaltete Schrifttafeln mit Gedichtauszügen. Seit etwa 25 Jahren widmet sich Herr Müller außerdem dem Sammeln besonderer, auch nicht einheimischen Baumarten – insbesondere Eichen haben es ihm angetan und so findet man auf dem Gelände des Privatgarten mittlerweile 70 verschiedene Sorten und Arten von Eichen.
Die rund zweistündige Führung durch diese außergewöhnliche Gartenlandschaft verging wie im Flug. Anschließend führte die Fahrt weiter nach Bad Heilbrunn. Nach dem gemeinsamen Mittagessen hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, den Kurpark mit seinem Kräutererlebnispfad sowie dem Baum-Keltenpfad zu erkunden.
Am späten Nachmittag kehrten alle erfüllt von den vielen Eindrücken und der beeindruckenden Blumen- und Pflanzenvielfalt nach Kolbermoor zurück.
Beate Stiff
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OGV besucht Industrie- und Heimatmuseum Kolbermoor
Rund 17 Mitglieder und Interessierte des Obst- u. Gartenbauvereins Kolbermoor e.V. folgten am Freitag, 17. April, der Einladung zu einer Führung durch das Industrie- und Heimatmuseum Kolbermoor. Unter der Leitung von Stefan Reischl, langjährigem OGV-Mitglied und 1. Vorstand des Heimatmuseums, erhielten wir bei einem rund zweieinhalbstündigen Rundgang spannende Einblicke in die Geschichte Kolbermoors.
Anschaulich berichtete Herr Reischl über die Stadtgeschichte, den Torfabbau, die Entwicklung des Spinnereigeländes sowie das vielfältige Vereinsleben in Kolbermoor. Die Gruppe zeigte sich durchweg begeistert von der informativen und lebendigen Führung.
Ein besonderer Dank gilt Stefan Reischl für sein großes Engagement und die interessante Gestaltung des Nachmittags.


